Ketogene Diät – Die „fettige“ Wunderdiät unter der Lupe

Letzte Aktualisierung: 27. September 2022
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Ein Holzteller mit gewürfelter Avocado und gerollter Zucchini, garniert mit Kräutern und Gewürzen, auf einer dunklen Oberfläche neben Gabel und Messer platziert, im Hintergrund eine Flasche Öl.

Viele Menschen schwören auf die ketogene Ernährung, um schnell an Gewicht zu verlieren. Doch diese extreme Ernährungsumstellung bringt nicht nur Vorteile mit sich.

Was macht die ketogene Diät aus?

Diese Ernährungsform wird zur Low-Carb-Diät gezählt. Das Ziel ist der Eintritt der „Ketose“, einer durch den Mangel an Kohlenhydraten hervorgerufenen Stoffwechselveränderung.

Wie funktioniert die ketogene Diät?

Unser Körper gewinnt die Energie aus den Kohlenhydraten der Lebensmittel. Bei der ketogenen Diät wird weitgehend auf Kohlenhydrate und Zucker verzichtet.

Dafür wird auf eine fettreiche Nahrungszufuhr gesetzt. Die Leber wandelt die Fette in Ketonkörper um. Diese ersetzen die fehlenden Kohlenhydrate und dienen der Energiegewinnung. 

Was wird gegessen?

Die Nahrung soll aus folgenden Bausteinen bestehen:
Fett = 60 Prozent
Eiweiß = 30 Prozent
Kohlenhydrate = 10 Prozent

Folgende fettreiche Lebensmittel sind erlaubt:

  • Fleisch: Schinken, Steak, Huhn
  • Fisch: Thunfisch, Lachs, Forelle
  • Milchprodukte: Käse, Sahne, Butter
  • Nüsse und Samen: Leinsamen, Walnüsse, Kürbiskerne, Mandeln
  • Eier
  • Früchte 
  • Gemüse

Für wen ist die ketogene Diät geeignet?

Gesunde Menschen können die ketogene Diät ausprobieren. Für Vegetarier und Veganer sieht der Speiseplan wenig Spielraum vor. Menschen mit hohem Blutdruck und Herzproblemen oder einer Fettleber dürfen diese Diät nicht durchführen.

Vorteile

– kaum Blutzuckerschwankungen durch geringen Zuckergehalt 
– Transfette sorgen für mehr Ausdauer 
– hohe Energiedichte der Lebensmittel
– weniger Heißhunger, niedriger Insulinspiegel
– gute Abnehmerfolge

Nachteile

– Verdauungsprobleme möglich (es werden wenige Ballaststoffe aufgenommen)
– Leber wird durch den hohen Fettgehalt der Nahrung strapaziert
– Vitamin- und Mineralstoffmangel kann auftreten

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