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Abnehmen mit Kurkuma - wie das ayurvedische Allheilmittel das bewirkt!

Autor
Autor/in:
Klara Weigel (studierte Ernährungstrainerin)
geprüft von
geprüft von:
Manuela Lenuweit
Letzte Aktualisierung: 8. Juli 2021
abnehmen mit kurkuma
Täglich werden uns neue Lebensmittel angepriesen, die unseren Abnehmerfolg maximieren sollen. Doch mit dieser Knolle aus dem indischen Ayurveda haben wir endlich ein richtiges Abnehmwunder entdeckt!
Kurkuma, auch als Gelbwurz bekannt, kommt in strahlendem gelb-orange daher und sieht aus wie die kleine Schwester der allseits bekannten Ingwer-Knolle. Sie ist so reich und dicht an Nährstoffen, dass man sie als wahres „Superfood“ bezeichnen kann.
Für Alle die endlich abnehmen und dazu noch ihrer Gesundheit etwas Gutes tun wollen ist dieses Gewürz ein Must-Have.
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abnehmen mit kurkuma

Warum der Inhaltsstoff Curcumin Fettpolster effektiv verhindert

Besonders hilfreich, um Pfunde zu verlieren, ist der Inhaltsstoff Curcumin, der der Knolle ihre strahlende Farbe verleiht. Außerdem stört dieser die Synthese der Fettsäuren in Fettzellen. Die Fettsäuren werden nach der Verdauung einfach aus dem Körper ausgeschieden, anstatt im Körper abgelagert zu werden. Neue Fettpolster werden so effektiv verhindert.

Einen weiteren Vorteil bieten die enthaltenen Bitterstoffe. Diese regen die Gallenproduktion an, welche maßgeblich an der Fettverdauung beteiligt ist. Galle wird in der Leber gespeichert, wo Sie die Entgiftung schwer löslicher Substanzen unterstützt, die so in der Leber zersetzt oder einfach ausgeschieden werden. Außerdem sorgen die Bitterstoffe für ein besseres Sättigungsgefühl. Heißhungerattacken gehören endlich der Vergangenheit an!

Und dann noch ein letzter Abnehmknaller: die Beeinflussung des Stoffwechsels. Die Leistungsfähigkeit wird angekurbelt, wir haben mehr Energie für Sport und Bewegung und aufgenommene Kalorien werden besser und schneller verwertet.

Wenn dich das noch nicht überzeugt, Kurkuma in deine Ernährung einzubauen, lies jetzt weiter. Den gesundheitlichen Vorteilen dieser Pflanze sollte definitiv Beachtung geschenkt werden.
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Frischer Kurkuma roh essen 
das solltest du wissen

kurkuma powder
Doch wie sollten wir Kurkuma nun am besten verzehren? Und kann man die Knolle wie den Ingwer auch einfach roh essen?

Nehmen wir Kurkuma in Kapselform ein, wird eine tägliche Dosis von 5-7 g Kurkuma empfohlen. Das bedeutet ca. 5-7 Kapseln selbstgefüllte (Größe 00) Kapseln am Tag. Man sollte jedoch immer auf die Verzehrempfehlung des Herstellers achten. Der Verzehr in Pulverform ist generell populärer als der Gebrauch der Wurzel.

Können wir die Kurkumaknolle denn auch roh essen?

Die einfache Antwort: ja. Kurkuma wird vor allem in Südostasien roh und frisch verwendet. Sie kann gerieben oder in kleine Stücke geschnitten zum Würzen genutzt werden. Die Verwendung gleicht tatsächlich der des frischen Ingwers.

Schau doch mal in unseren Ratgeber Abnehmen mit Ingwer rein!

Bei der Verarbeitung der rohen Wurzel sollte auf die Verfärbung der Haut und Textilien geachtet werden, da sie diese dauerhaft gelb färben kann. Dies sorgt aber auch dafür, dass Kurkuma zum Einfärben von Speisen hervorragend geeignet ist.

Die Schale kann prinzipiell aber mitgegessen werden, solange die Wurzel aus biologischem Anbau stammt und so die Pestizidbelastung minimal gehalten ist. Sie kann allerdings auch starke Bitterstoffe an die Speisen abgeben.

Ist der rohe Verzehr der Knolle für jeden geeignet?

Besonders in der Schwangerschaft sollte Kurkuma möglichst wenig werden, da hier kaum Studienergebnisse zu Nebenwirkungen vorliegen. Dies gilt übrigens auch für Kinder unter 12 Jahren. In hohen Dosen kann das Gewürz zu Krämpfen und Blutungen aus der Gebärmutter während der Schwangerschaft und Stillzeit führen, was auf seine blutverdünnende Wirkung zurückzuführen ist. Eine Prise Kurkuma ist aber unproblematisch.

Nicht jeder Mensch reagiert identisch auf ein Lebensmittel. Bei manchen Menschen kann der Verzehr Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Auch bei Gallenblasenentzündung oder Gallensteinen sollte auf Kurkuma verzichtet werden, da Kurkuma den Gallenfluss fördert. Bei akuter Leberentzündung oder Einnahme von Medikamenten zur Hemmung der Blutgerinnung sollte Kurkuma nicht auf den Speiseplan gehören.
kurkuma

Kurkuma-Wasser trinken
Zubereitung und Anleitung des Trendgetränks

Der frühe Vogel fängt den Wurm – das gilt auch für das Trinken von Kurkuma-Wasser. Hierbei handelt es sich um ein Gemisch aus 4 Tassen lauwarmen Wasser und 1 Teelöffel Kurkumapulver. Die Mischung sollte so lange gerührt werden, bis sich das Pulver vollständig aufgelöst hat. Da der wertvolle Inhaltsstoff Curcumin fettlöslich ist, sollte ein Teelöffel Speiseöl hinzugefügt werden. Um die Bitterstoffe etwas auszugleichen kann noch etwas Zitronensaft und Bio-Honig hinzugegeben werden. Am besten morgens auf leeren Magen trinken, um folgende gesundheitliche Effekte zu erzielen:
Schon 1 g Kurkuma reicht aus, um die Leistungsfähigkeit des Gehirns für 6 Stunden zu optimieren
Es verbessert sofort die Verdauung und lindert Blähungen und Völlegefühl
Es ist genauso effektiv für die Gesundheit unserer Herzgefäße wie eine Stunde Sport: trinken, anstatt sporteln.
Es regt den Stoffwechsel an und wir sind den ganzen Tag im Fettverbrennungs-Modus.
Es hebt die Laune. Morgen-Muffel adé.

Kurkuma und Gerstengras
die Superfoods

Wie du sicherlich bereits gemerkt hast, ist Kurkuma ein wahres „Superfood“. Doch was bedeutet dieser Begriff eigentlich?

Sogenannte Superfoods sind Lebensmittel, die einen besonderen gesundheitlichen Nutzen haben. Sie besitzen einen besonders hohen Nährstoffgehalt und wirken sich deswegen stärker positiv auf die körperliche und geistige Gesundheit aus als andere Lebensmittel.

Ein weiteres spannendes Superfood, das ich dir kurz vorstellen möchte, ist Gerstengras.

Gerste ist die altbekannteste Getreideart der Welt. Nachdem die Samen eingepflanzt wurden, entsteht der grüne Keimling, welcher Gerstengras genannt wird. Wenn er in der Wachstumsphase geerntet wird, enthält er wertvolle Inhaltsstoffe wie Antioxidantien, Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe und Chlorophyll. Seine Wirkungen sind vielfältig:
Senkt den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel
Hilft bei Eisenmangel
Gleicht den Säure-Basen-Haushalt aus
Stärkt das Immunsystem
Balanciert die Darmflora
Unterstützt das Herz-Kreislauf-System
Fördert straffes Bindegewebe
Regt den Fettstoffwechsel an

Rezepte mit Kurkuma

kochmuetze

Goldene Milch

goldene milch
Die „Goldene Milch“ oder auch Kurkuma-Milch genannt kommt traditionell aus Indien und ist auf Grund seiner entzündungshemmenden Wirkung, sowie Abhilfe bei Magenverstimmungen und Erkältungen auch außerhalb Indiens immer populärer geworden.

So stellst du die Goldene Milch selbst her:
250 ml ungesüßte Mandel- oder Kokosmilch
½ TL Kurkumapulver
¼ TL Ingwerpulver
¼ TL Zimt
½ TL Kokosöl
1 Prise schwarzer Pfeffer
Erhitze die Milch bei mittlerer Hitze in einem kleinen Topf.
Vermenge die übrigen Zutaten in einer großen Tasse.
Rühre das Pulver mit einem erwärmten Esslöffel Milch glatt.
Die restliche Milch hinzufügen, gut verrühren und optional mit etwas Honig abschmecken.
Getrunken am Morgen wirkt sie aufmunternd, abends sorgt sie für natürliche Beruhigung und Entspannung. Die wärmenden Gewürze sorgen für ein leckeres Aroma.
kochmuetze

Kurkuma Tee

kurkuma tee
Neben der Goldenen Milch ist Kurkuma-Tee eine wunderbare Alternative – und dazu ganz ohne Kalorien. Als Tee aufgegossen entfaltet Kurkuma, neben den Eigenschaften die auch Kurkumawasser mit sich bringt, eine wärmende und verdauungsfördernde Wirkung. Man kann Teebeutel fertig kaufen, bei diesen Teemischungen sollte der Kurkuma-Anteil aber mindestens 50 % betragen, um die optimale Wirkung zu entfalten. Außerdem ist es wichtig, dass der wirkungsunterstützende schwarze Pfeffer enthalten ist.

Möchtest du Kurkuma-Tee selbst machen, kannst du dies folgendermaßen tun: koche 250 ml Wasser mit ein paar Scheiben frischem Kurkuma auf. 10-15 Minuten köcheln lassen, durch ein Sieb abgießen und etwas gemahlenem schwarzen Pfeffer hinzufügen. Fertig ist dein absolutes Heilgetränk in den Wintermonaten!

Ist Kurkuma Pulver
genauso wirksam wie frische Kurkuma

Bei Kurkuma heißt es, das isolierte und hochdosierte Curcumin (Wirkstoff der Wurzel als Extrakt in Kapselform) sei wirksamer als das Kurkumapulver oder die frische Kurkumawurzel. Die meisten Kurkuma-Studien wurden mit Curcumin durchgeführt, nicht mit Kurkuma.

Es liegen inzwischen viele Studien vor, die allein mit Curcumin durchgeführt wurden. Leider wurde so gut wie nie die Wirkung des Curcumins mit der Wirkung der ganzen Kurkumawurzel verglichen.

Studien, die sich allein der Wirkung von Kurkuma widmen zeigen, dass die Wurzel bzw. das Kurkumapulver antimikrobiell wirkt und *1 krebshemmende Eigenschaften aufweist. Klinische Studien ergaben, dass Kurkuma bei entzündlichen Erkrankungen, bei Krebs, Akne, *2 Diabetes und dem Reizdarmsyndrom helfen kann.

Forscher vom Anderson Cancer Center in Texas untersuchten in einer der wenigen Vergleichsstudien die Wirkungen von Curcumin und Kurkuma menschliche Krebszellen. Hier zeigte sich, dass Curcumin Brustkrebszellen bekämpfen, aber das Pulver aus der ganzen Kurkumawurzel eine viel bessere Wirkung erzielte.

Die beste Wahl bei der Einnahme ist es, beides zu kombinieren. Also Curcuminpräparate einnehmen und gleichzeitig die frische Wurzel oder das Pulver in Gerichten verwenden.
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