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Abnehmen mit Kokos – auf exotische Art zum Wunschgewicht

Autor
Autor/in:
Martina Eilers
geprüft von
geprüft von:
Manuela Lenuweit
Letzte Aktualisierung: 30. September 2022
Kein Superfood ist derzeit angesagter als die Kokosnuss. Ihr Fruchtfleisch enthält viele gesättigte Fettsäuren, reichlich Ballaststoffe und wichtige Vitamine, die zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen und dich beim Abnehmen unterstützen.

Mit der Kokos-Diät kannst du innerhalb der ersten drei Wochen bis zu fünf Kilo an Gewicht verlieren und sie ohne schlechtes Gewissen solange fortführen bis du dein Wunschgewicht erreicht hast.
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2 Kokosnüsse

Was macht Kokosnüsse so einzigartig?

Trotz ihres Namens zählt die Kokosnuss nicht zu den Nüssen, sondern zu den Steinfrüchten. Sie wächst auf ca. 25m hohe Palmen in den tropischen Regionen dieser Welt. Das Fruchtfleisch der Kokosnuss schmeckt frisch am besten. Aber auch aus der Kopra (=getrocknetes Fruchtfleisch) lassen sich viele leckere Produkte herstellen.

Das Fleisch der Kokosnuss hat viele Kalorien, die sich durch den hohen Fettgehalt erklären lassen. Dabei handelt es sich überwiegend um gesättigte Fettsäuren, die dem Körper schnell als Energie zur Verfügung stehen.

Die enthaltenen Ballaststoffe senken den Cholesterinspiegel, wirken sich positiv auf die Regulierung des Blutzuckerspiegels aus und sorgen für eine bessere Verdauung.
Dazu kommt, dass Kokosnüsse viele Mineralstoffe und Vitamine enthalten, die für eine gesunde und ausgewogene Ernährung notwendig sind.

Als Mineralstoffe sind vor allem Kalium und Phosphor in großen Mengen zu finden.
Kalium ist wichtig unteranderem für die Herzfunktion und die Regulation des Blutdrucks. Phosphor ist maßgeblich an den Prozessen zur Energieproduktion und -speicherung im Körper beteiligt.

Der Kokosnuss werden sogar antibakterielle Eigenschaften zugesprochen, die die Behandlung von Infektionen unterstützen. Sogar bei Demenz, Diabetes und Übergewicht sollen Kokosprodukte helfen.
Auswahl Produkte aus Kokos

Nährwerte von 100g Kokosnuss-Fleisch:

Kalorien / Brennwert 354 kcal
Kohlenhydrate 15,23 g
Ballaststoffe 9 g
Zucker 6,23 g
Fett 33,49 g
Gesättigte Fettsäuren 29,7 g
Einfach ungesättigte Fettsäuren 1,43 g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 0,37 g
Eiweiß 3,33 g
Mineralstoffe
Kalium 360 mg
Calcium 14 mg
Phosphor 110 mg
Natrium 20 mg
Magnesium 32 mg
Schwefel 30 mg
Zink 1,1 mg
Eisen 2,43 mg
Mangan 1,5 mg
Vitamine
Vitamin C 3,3 mg
Vitamin E 2,23 mg
Vitamin B3 0,54 mg
Vitamin B5 0,3 mg

So funktioniert die Abnehm-Diät mit Kokosnuss

Die von Cherie und John Calbom entwickelte Kokosnuss-Diät wird in vier Phasen unterteilt und soll über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Dabei nimmt man jeden Tag zwei bis drei Teelöffel reines Kokosöl zu sich, wodurch der Stoffwechsel angekurbelt werden soll

Erste Phase

Diese Phase dauert drei Wochen. Dabei streichst du aus deinem Speiseplan Kohlenhydrate, Zucker, Obst und Getreide komplett raus. Deine drei Hauptmahlzeiten und die beiden Snacks zwischendurch sollten nur aus Gemüse und Proteinen (Hühnchen, Eier, Hülsenfrüchte, Fisch, Tofu) bestehen. Dazu nimmst du täglich zwei bis drei Teelöffel reines Kokosöl (am besten morgens) zu dir.

Wirkung: In dieser Phase erfolgt eine komplette Ernährungsumstellung, wodurch dein Blutzucker reguliert und deine Fettverbrennung angekurbelt wird.

Zweite Phase

Diese Phase wird als „Cleansing“ bezeichnet, weil sie deinen Körper beim Entgiften unterstützen soll. Führe diese Phase vier Wochen durch und übernehme dabei den Speiseplan aus der ersten Phase. Allerdings kannst du diesen um reinigende und ballaststoffreiche Getränke (z. B. Drinks mit Zitrone, Ingwer, Olivenöl) erweitern. 

Wichtig dabei ist, dass du weiterhin die Menge von zwei bis drei Teelöffel Kokosöl zu dir nimmst (am besten morgens).

Wirkung: Hier wird dein Stoffwechsel angekurbelt und die Darmtätigkeit angeregt.

Dritte Phase

Die kohlenhydratfreie Zeit ist vorbei. Nun kannst du deinen Speiseplan wieder mit Kohlenhydraten (am besten aus Vollkornprodukte) füllen. Außerdem kannst du wieder Obst (kalorien- & zuckerfreie Varianten wie Beeren, Melone, Zitrusfrüchte), Milchprodukte, faserreiches Gemüse, Getreideprodukte und stärkehaltige Lebensmittel (z. B. Kartoffeln) zu dir nehmen. Vergiss dabei aber niemals die obligatorische Menge an Kokosöl!

Tipp: Halte diese Phase solange durch bis du dein Wunschgewicht erreicht hast!
Obst- und Beerenplatte über weiß. Heidelbeere, Erdbeere, Himbeere

Vierte Phase

In dieser Phase gilt es, dein Wunschgewicht zu halten damit der ungeliebte Jojo-Effekt nicht eintritt. Übernehme dabei am besten den Ernährungsplan aus der dritten Phase, wobei „ungesündere“ Kohlenhydrate auch MAL erlaubt sind. Auch in dieser Phase solltest du das Kokosöl weiterhin zu dir nehmen.

Absolut tabu: Auf Zucker und Alkohol solltest du komplett verzichten um einen längerfristigen Erfolg zu erzielen.

Hinweise

Ein Glas mit Kokoswasser
Diese Diät ist im Grunde genommen eine Art Ernährungsumstellung. Nur wenn du deine Essgewohnheiten langfristig umstellst, kannst du dem Jojo-Effekt, der dir deine Erfolge wieder zunichtemacht, entgegenwirken.

Superfoods wie z. B. die Kokosnuss können dir dabei helfen, deinen Speiseplan zusätzlich mit leckeren und abwechslungsreichen Lebensmitteln zu füllen damit du dich leichter und mit viel Freude ausgewogen ernähren kannst.

Zusätzliche Tipps

Gegen Langeweile! Kaum ein Nahrungsmittel kann mit so vielen Produktvarianten auftrumpfen wie die Kokosnuss. Verleihe deinen Speiseplan einen exotischen Touch indem du auch die folgenden Produkte integrierst:

  • frisches Kokosnuss-Fleisch
  • Kokoswasser
  • Kokosmilch
  • getrocknete Kokosraspel
  • Kokosfett
  • Kokosmehl
  • Kokosmus
  • Kokosblütenzucker

Es gibt eine schier unendliche Anzahl an Möglichkeiten wie du die Kokosnuss und deren Erzeugnisse in deinen Speiseplan unterbringen kannst.


Viel Trinken! Achte darauf, dass du jeden Tag viel Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßten Tees zu dir nimmst. Dadurch unterstützt du deine Verdauung, der Flüssigkeitshaushalt deines Körpers wird aufrechterhalten und Nährstoffe können besser durch deinen Körper transportiert werden. Idealerweise solltest du zwei bis drei Liter pro Tag trinken.

Zusätzlicher Sport! Um deine Abnehmerfolge zu steigern, integriere zusätzliche Bewegung und mehr Sporteinheiten in deinen Tagesablauf.

Risiken

Bei der Kokos-Diät sind Disziplin und Durchhaltevermögen über einen längeren Zeitraum gefragt. Durch den Kohlenhydrat-Verzicht in den ersten beiden Phasen kann es zu schlechter Laune und Schlappheit kommen. Du solltest das bedenken und Vorkehrungen treffen, z. B. in dem du Stress vermeidest und dir extra Quality Time für dich selbst einplanst.

Auch wenn dir gesättigte Fettsäuren schnell Energie liefern, solltest du davon nicht zu viel zu dir nehmen, da sie allgemein als „schlechte“ Fette bezeichnet werden. Deswegen sind ungesättigte Fettsäuren (= „gute“ Fette) generell besser, um sie in eine Diät einzubauen, weil sie sich positiv auf den Blutzucker- und den Cholesterinspiegel auswirken. Achte auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren.

Der Umwelt-Aspekt bei Kokos-Produkten ist nicht außer Acht zu lassen. Die Kokosnuss und ihre Erzeugnisse gehören nicht zu den regionalen Produkten und müssen erst aus tropischen Ländern importiert werden. Wenn das für dich ein wichtiger Aspekt ist, solltest du dir lieber regionale Alternativen zur Aufwertung deines Speiseplans suchen.

Fazit:

Kaum ein Produkt wird derzeit als Stoffwechsel-Booster so sehr angepriesen wie das Superfood „Kokosnuss“. Sie bietet viele verschiedene Produktvarianten, die deinen Speiseplan auf exotische Art und Weise aufpeppen.

 Mit der entsprechenden Kokos-Diät kannst du innerhalb der ersten drei Wochen bis zu fünf Kilogramm an Gewicht verlieren. Dabei solltest du während der Diät zwei bis drei Teelöffel Kokosöl zu dir nehmen, was dich zusätzlich mit Mineralien und Vitaminen versorgt, so dass es zu keinen Mangelerscheinungen kommt. Wer abnehmen will und sein Gewicht auch langfristig halten möchte, hat mir der Kokos-Diät einen guten Helfer an seiner Seite.

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